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Design Thinking wirkt unkonventionell kollaborativ

Im Design Thinking Prozess, der eine schrittweise Annäherung an die passende Lösung für die Ausgangsfragestellung beinhaltet, verknüpft  Methodiken des Ingenieurwesens mit experimentellen Aspekten aus der Designlehre. Ebenso spielt die sozialwissenschaftliche Sicht eine Rolle für die Teilnehmenden und Innovationsaspekte. So entsteht in der Kollaboration einer gemeinsamer Sprach- und Denkraum, um komplexe Fragestellungen zu lösen.

Quellen von Design Thinking

Die Quellen hat Design Thinking in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts in Deutschland. Das Bauhaus, gegründet von dem Architekten Walter Gropius in Weimar und später Dessau, war ein erster Versuch, unterschiedliche Disziplinen wie Kunst, Architektur, Theater, Musik, Gestaltung etc. zusammenzuführen. Damit sollte die Lösungskompetenz für komplexe Fragestellungen erhöht und vielfältige Chancen eröffnet werden. Professor David Kelley, der vor zirka zehn Jahren den Begriff »Design Thinking« in Stanford mit seiner mittlerweile weltweit bekannten »d.school« in die universitäre Landschaft implementierte, nennt als seine Inspirationsquellen hierbei z.B. die deutsche Bauhaus-Bewegung. Doch er ging – ebenso andere Wissenschaftler – noch Schritte weiter und entwickelte einen Ansatz, der nicht nur aus den gestalterischen Disziplinen, sondern aus zahlreichen anderen Disziplinen einlud, gemeinsam an der Lösung komplexer Fragestellungen aus allen Lebensbereichen zu arbeiten. So entstand ein gemeinsamer Denk-, Sprach-und Handlungsraum für innovative Problemlösungsprozesse.

Design Thinking – als strukturierte Herangehensweise an Innovation – nutzt Erfahrungs- und Wissensmanagement, z.B. durch multidisziplinäre Teams und flexible Arbeitsumgebungen. Es fördert und fordert kollaborative Kreativität, um Probleme systemisch-vernetzt, ganzheitlich und nutzenorientiert zu lösen. Das kann ganz unkonventionell gehen. Wirtschaft, Wissenschaft, Politik: Design Thinking wirkt in allen Bereichen, es stellt den Menschen und das Team-Potenzial in den Fokus.

Analytische und kreative Lösungsverfahren

Design Thinking bringt analytische und kreative Verfahren mit sich. Es ist Mind Set und Methode zugleich. Im Mind Set spielt die individuelle Einstellung, die persönliche Haltung Herausforderungen gegenüber eine zentrale Rolle. Die Fokussierung im Design Thinking wechselt von einer Problemsicht auf oftmals überrschend einfache und innovative Lösungen. Bevor die passenden Lösungen gesucht werden, steht eine Analyse der problemverursachenden Faktoren an. Unterschiedliche Perspektivenwechsel, individuelle Erfahrungen und Team-Kompetenz fließen gezielt in den Lösungsprozess ein. Das motiviert Coaches, Teams, Projektmitarbeitende. Die hohe Expermentierfreudigkeit während des Prozesses behält jedoch den Sinn für Pragmatismus und Realismus mit Blick auf die Alltagstauglichkeit der Lösungen im Fokus. Lösungswege in dem sechsstufigen Prozess sind erkennbar zwischen Nutzenorientierung, Machbarkeit, Pragmatismus, Ressourcenbewusstsein und Wirtschaftlichkeit.

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